Freiwillige Feuerwehr
     Bremen-Schönebeck

Einsätze 2018

Alarmierung 09/18 -  Brennt Sperrmüll
am 04. April 2018 um 19:31 Uhr,
Holzgräfenweg, Schönebeck

Am heutigen Mittwoch um 19:31 Uhr,  alarmierte uns die Feuerwehr-und Rettungsleitstelle zu einem brennenden Sperrmüllhaufen in den Holzgräfenweg. Zeitgleich mit dem Eintreffen unseres HLF 16 erfolgte die Rückmeldung des Zugführer der Berufsfeuerwehr: "Feuer aus, keine weiteren Kräfte an der Einsatzstelle benötigt." Somit fuhren wir wieder unsere Wache an.

Alarmierung 08/18 -  Wohnung mit Personengefährdung 
am 25. März 2018 um 17:49 Uhr 
Friedrich Klippert Straße, Grohn

Ein Grill und ein aufmerksamer Mieter in der Friedrich-Klippert-Straße rief am heutigen Sonntag um kurz vor 18:00 Uhr die Feuerwehr auf den Plan. Zum gemeldeten Wohnungsbrand mit Personengefährdung rückte kurze Zeit nach der Alarmierung unser HLF16 und LF KatS aus. Vor Ort wurde die Hilfe der Feuerwehr allerdings nicht benötigt, sodass wir nach kurzer Zeit wieder einrücken konnten.

Alarmierung 07/18 -  Rauchmelder mit Personengefährdung 
am 14. März 2018 um 17:27 Uhr 
Borchshöher Straße, Aumund-Hammersbeck

Erneut wurden wir aufgrund eines ausgelösten Rauchwarnmelders auf den Plan gerufen. Eine Verrauchung durch angebranntes Essen hatte für die Auslösung des Melders in einem Mehrfamilienhaus gesorgt. Die ersteintreffenden Kräfte der Berufsfeuerwehr übergaben eine Person an den Rettungsdienst. Unsere Unterstützung war nicht erforderlich. Wir konnten direkt nach dem Eintreffen an der Einsatzstelle wieder einrücken. 

Alarmierung 06/18 -  Rauchmelder mit Personengefährdung 
am 13. März 2018 um 22:11 Uhr 
Gärdestraße, Aumund-Hammersbeck

Am späten Dienstagabend sorgte ein piepender Rauchwarnmelder für einen Einsatz unserer Wehr. In einem mehrgeschossigen Wohnhaus wurde von Anwohnern der durchdringende Signalton eines Rauchwarnmelders vernommen und daraufhin die Feuerwehr alarmiert. Noch vor dem Eintreffen der ersten Einsatzkräfte verstummte der kleine elektronische Lebensretter jedoch, sodass der Grund für sein lautstarkes Gepiepe nicht festgestellt werden konnte. Wir konnten die Alarmfahrt abbrechen und unverrichteter Dinge wieder einrücken.

Alarmierung 05/18 -  Rauchmelder mit Personengefährdung
am 02. März 2018 um 13:54 Uhr 
Friedrich-Klippert-Str., Grohn

Im 5. Obergeschoss eines Hochhauses nahmen Anwohner einen ausgelösten Rauchmelder wahr und alarmierten über Notruf die Feuerwehr Bremen. Diese alarmierte und zusammen mit den Kräften der Berufsfeuerwehr zur Einsatzstelle, wo als Ursache für unser Ausrücken vergessenes Essen auf einem Herd ausgemacht werden konnte. Wir brauchten vor Ort somit nicht tätig werden. 

Alarmierung 04/18 -  Dachstuhlbrand mit Personengefährdung
am 26. Februar 2018 um 14:59 Uhr 
Friedrich-Humbert-Str, Grohn

Um 14:49 Uhr wurden wir zu einem Dachstuhlbrand in die Friedrich-Humbert-Str. gerufen. Die Einsatzstelle befand sich allerdings in einem hinter der gemeldeten Adresse liegenden Neubaugebiet, was zuerst zu Irritationen geführt hatte. Am „richtigen“ Einsatzort angekommen, stellte sich die Situation zum Glück erheblich weniger dramatisch dar, als die Meldung es vermuten ließ:  Bei Dachdeckerarbeiten mit offener Flamme waren die Dachhaut und das darunter liegende Dämmmaterial in Brand geraten.

Die Dachdecker konnten durch den Einsatz eines 6kg-Pulverlöschers eine Ausbreitung verhindern, nicht aber, dass der Brand unter der Dachhaut weiter schwelte. Wir unterstützten die Kollegen von der Berufsfeuerwehr bei der Vornahme von zwei Kübelspritzen. Zudem wurde die Dachhaut mit einer Motorkettensäge aufgenommen. Nach einer knappen Stunde konnten alle Kräfte wieder einrücken.

Alarmierung 03/18 -  Feuer mit Personengefährdung
am 23. Februar 2018 um 11:50 Uhr 
Sagerstraße, Vegesack

Am Freitagmorgen hatten sich einige Kameraden der Wehr am Gerätehaus getroffen, um mit dem jährlichen Frühjahrsputz des Außengeländes zu beginnen. Die Arbeiten wurden gegen Mittag jedoch jäh unterbrochen, als Anwohner in einem Hinterhof in der Sagerstraße Brandgeruch und Flammen auf dem Balkon einer Wohnung wahrnahmen und die Feuerwehr alarmierten. Nachdem wir vor Ort zeitgleich mit der Berufsfeuerwehr eintrafen, wurde das Feuer auf dem Balkon durch unseren Angriffstrupp erfolgreich bekämpft, während sich ein Trupp der Berufsfeuerwehr über das Treppenhaus Zugang zur Wohnung verschaffte. 

Ein Übergreifen des Brandes auf die Wohnung konnte somit zum Glück erfolgreich verhindert werden und wir konnten nach rund 30 Minuten Einsatzdauer wieder zusammenpacken und zur liegen gelassenen Gartenarbeit zurückkehren.

Alarmierung 02/18 -  Zimmer mit Personengefährdung
am 10. Februar 2018 um 21:24 Uhr
Billungstraße, St. Magnus

Am Samstagabend wurden wir zu einem vermeintlichen Zimmerbrand im Stiftungsdorf Blumenkamp alarmiert. Da es sich bei dem Objekt um ein Wohnheim mit größtenteils pflegebedürftigen Bewohnern handelt, musste bei diesem Einsatz mit einer besonderen Gefährdung gerechnet werden.

Unmittelbar nach dem Eintreffen unseres ersten Fahrzeuges kam jedoch die erlösende Rückmeldung, dass lediglich Essen auf dem Herd gebrannt hatte. Eine Person musste vom Rettungsdienst versorgt werden. Wir wurden nicht benötigt und konnten wieder einrücken.

Alarmierung 01/18 -  Gebäude mit Personengefährdung
am 14. Januar 2018 um 21:01 Uhr
Hünertshagen, Aumund-Hammersbeck

Der erste Einsatz im Jahr 2018 führte uns in die Straße Hünertshagen. Bewohner eines Mehrfamilienhauses hatten Brandgeruch im Treppenraum wahrgenommen und daraufhin die Feuerwehr alarmiert. Ursache für den vermeintlichen Brandgeruch waren aber lediglich die mehr oder weniger ausgeprägten Kochkünste eines Mitbewohners. Wir wurden an der Einsatzstelle nicht benötigt und konnten bereits nach kurzer Zeit die Heimreise antreten.

Besondere Einsätze

Silobrand Kraftwerk Hastedt

11. – 22. Oktober 2008   

Das Kohle in einem Kraftwerk zur Gewinnung von Wärme und Strom verwendet wird ist bekannt. Wenn jedoch die Erzeugung von Wärme aus Steinkohle außerhalb des Kessels geschieht, dann ruft das den Einsatz der Feuerwehr auf den Plan. So geschehen am Sonntagvormittag, den 11. Oktober in einem 30m hohen und ca. 3000 Tonnen fassenden Kohlesilo des Heizkraftwerkes Bremen-Hastedt.



Dort ist es zu einem Schwelbrand in dem mit ca. 2600 Tonnen Steinkohle gefüllten Silo Nr.4 gekommen. Man entschied sich daraufhin zu einer kontrollierten vollständigen Entleerung des Silos über eine Förderbandstrecke.
   
Vier Trupps zum Teil unter Atemschutz kontrollierten während der Entleerung ständig die Förderbänder auf eventuelle Glutnester. Aufgrund von technischen Problemen kam es immer wieder zu längeren Stillständen der Förderbänder. 12 Stunden nach Feststellung des Schwelbrandes befanden sich noch immer 2/3 der ursprünglich 2600 Tonnen Steinkohle in dem Silo.

Die FF Schönebeck wurde am Sonntagabend per Funkmeldeempfänger zur Ablösung der schon seit etlichen Stunden im Einsatz befindlichen FF Neustadt alarmiert. An der Einsatzstelle eingetroffen beschränkte sich unsere Tätigkeit lediglich auf die Kontrolle der Förderbänder. Wir waren dann auch heilfroh, als pünktlich um 01.00 Uhr unsere Ablösung eintraf und wir uns schleunigst „vom Acker“ machen konnten.

Am Montagmorgen kam es während unserer Abwesenheit zu einer heftigen Verpuffung im Silo Nr. 4 in deren Folge das Dach und ein Teil der Förderanlage in das Silo stürzten. Am späten Montagnachmittag erhielten wir dann telefonisch über unseren Wehrführer erneut einen Auftrag zur Ablösung von Einsatzkräften. Dieses Mal galt es eine Schicht am Dienstag von 06.00 – 12.00 Uhr zu übernehmen.
Wir machten uns auf einen wenig spannenden Einsatz gefasst. Zuerst beschränkte sich unsere Tätigkeit lediglich auf die Unterstützung eines Saugwagens von einem hiesigen Entsorgungsunternehmen beim Abpumpen von durch Kohlestaub verunreinigten Löschwassers aus einem vollgelaufenen Keller unterhalb des Silos Nr.4. Dann jedoch wendete sich plötzlich das Blatt. Mit Beginn der Helligkeit wurde eine zunehmende Rauchentwicklung aus dem Silo Nr. 4 verzeichnet.

Der Einsatzleiter entschied sich daraufhin für den Einsatz eines recht imposanten 45m-Teleskopsteigers der Werkfeuerwehr Daimler-Chrysler um einen Schaumteppich über das Brandgut zu legen. Das Löschboot der Feuerwehr Bremen sorgte für ausreichend Schaummittel und den erforderlichen Wasserdruck.



Zahlreiche Kräfte der Berufsfeuerwehr und den Freiwilligen Wehren aus Vegesack und Schönebeck beobachteten aus sicherer Entfernung den Löschvorgang als es dann zu einer völlig unerwarteten Verpuffung innerhalb des Silos Nr. 4 kam.
Scheinbar konnte die Druckwelle nicht nach oben entweichen und bahnte sich ihren Weg durch die Förderanlage unterhalb des Silos. Durch die Verpuffung kam es zu einer starken Rauchentwicklung aus dem Bereich der Förderanlage unterhalb des Silos.

Kaum hatte sich die Aufregung nach der Verpuffung gelegt, da kam über den Einsatzstellenfunk schon ein neuer Einsatzbefehl. Dieses Mal gab es eine Feuermeldung aus dem sich ebenfalls auf dem Gelände befindlichen Blockheizkraftwerk. Zusammen mit den Kräften der Berufsfeuerwehr und der FF Vegesack waren wir in wenigen Minuten vor Ort.

In einem Kohlesilo dem sogenannten Tagesbunker auf 11m Höhe kam es zu einer starken Hitzeentwicklung. Mitarbeiter des Kraftwerkbetreibers waren bereits vor Ort und hatten die Anlage von Außen mit 2 C-Rohren gekühlt. Gemeinsam mit einem Trupp der BF übernahm ein Trupp unserer Wehr unter schwerem Atemschutz die Aufgabe der Kühlung der Anlage. Kaum hatten sich die Trupps mit ihren Strahlrohren in Position gebracht, beendete ohne Vorwarnung eine heftige Verpuffung innerhalb der Anlage den Einsatz.
Fluchtartig verließen die beiden Trupps das Gebäude über die Treppenhäuser und brachten sich in Sicherheit. Zum Glück gab es bei dieser Verpuffung außer einem Schrecken für die Einsatzkräfte keine Verletzten. Nachdem unsere Ablösung eingetroffen war, machten wir uns erschöpft auf den Rückweg.



Auch in den kommenden Tagen war die Feuerwehr personell und materiell sehr stark an der Einsatzstelle gebunden. Auch die Schönebecker Mitglieder des Fernmeldedienstes wurden des Öfteren zur Besetzung des Einsatzleitwagens ELW 2 an der Einsatzstelle benötigt. So erschien es denn auch nicht verwunderlich das man uns am Freitagnachmittag erneut zur Einsatzstelle beorderte. Während dieser Schicht stellten wir lediglich Sicherungstrupps ab, die bei Schweißarbeiten unterhalb der Silos Nr. 1 und 2 den Brandschutz gewährleisteten. Ein weiterer Trupp stand bei der Entleerung einer Kohlemühle unterhalb des Tagesbunkers in Standby.
Derweil gingen die Arbeiten am brennenden Silo Nr. 4 unentwegt weiter. Nachdem bereits ein kleiner Abbruchbagger ein Loch in die Außenhaut des Silos „geknabbert“ hatte, wurde ein großer Longfront-Bagger eingesetzt um die Außenhaut des Silos noch weiter zu öffnen.


Am Montagabend nahm dann die Intensität des Schwelbrandes derartig zu, so das sich die Feuerwehr für einen massiven Löschangriff entschied. Hierzu wurde auch das Wasserfördersystem eingesetzt, welches neben dem Feuerlöschboot für die Wasserversorgung von mehreren Wasserwerfern benötigt wurde.
Wir übernahmen mit einer Gruppe eine weitere Schicht am Dienstagmorgen, speisten mit unserem LF 8 einen Wasserwerfer ein und sorgten für den störungsfreien Betrieb des Wasserfördersystems. Um 12.00 Uhr wurden wir dann ein letztes Mal an der Einsatzstelle abgelöst.

Am Mittwochmittag, den 22. Oktober wurde dann endlich das erlösende „Feuer aus!“ verkündet. Für uns ging damit einer der längsten Einsätze in der Geschichte der Freiwilligen Feuerwehr Schönebeck zu Ende. Noch lange wird dieser Einsatz für Gesprächsstoff innerhalb der Feuerwehr sorgen.


Weitere Informationen siehe Pressemitteilung Nr. 86, 87 und 89 aus dem Jahr 2008 der Feuerwehr Bremen

oder auf den Internetseiten des Kraftwerksbetreibers

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